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Highway No.1 – High Season am Pazifischen Ozean (USA-Reisetagebuch Tag 32-36; 29. Juli – 2. August):

Von Anfang an war klar, dass wir ein Stück den Pazifik entlang auf dem Highway No. 1 fahren wollten. Die Strecke von San Francisco nach Los Angeles war also fest eingebucht. Das hatten natürlich auch Tausende von anderen Besucher Kaliforniens! Um spontan zu bleiben, hatten wir nichts vorgebucht. Zum Glück hat man mit einem Camper immer das Notwendigste dabei, so dass man auch im „Wilden Westen“ mal ab und zu wild campen kann.

Von Monterey ging es weiter auf dem Highway No. 1 (HW1) nach Süden. Wir hatten kein richtiges Ziel, eben einfach den Highway entlang und wollten die herrliche Küstenlandschaft genießen. Wir hielten immer mal wieder an, um die schroffen Felsformationen der oft steil abfallenden Küste zu bewundern. Das war teilweise gar nicht so einfach, da unsere beiden RVs doch immer ein wenig mehr Platz zum Parken benötigten, die die teilweise kleinen Haltebuchten einfach nicht hergaben. Und wie gesagt, wir waren nicht gerade allein unterwegs hier auf dem HW1. Ob es hier wohl außerhalb der Ferienzeiten ruhiger zugeht? Jetzt waren jedenfalls Hunderte von anderen Touristen unterwegs, und auch die Cabrioletdichte war hier extrem hoch… nun ja, wer träumt nicht davon, einmal im Cabrio den HW1 entlangzufahren (außer D vielleicht, der das lieber mit dem Motorrad machen würde)?

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Eigentlich wollte B unbedingt, am Julia Pfeifer State Park zwei Wanderungen machen, auf die sie sich schon lange gefreut hatte. Leider wurde nichts draus, und es gab somit bereits die erste größere Enttäuschung des Tages. Wir hatten dort zwar einen Platz an der Straße für unsere zwei Wagen gefunden, aber der Ewoldsen Trail war zum einen teilweise gesperrt und zum anderen hatten wir Angst, später keinen Übernachtungsplatz mehr zu finden, da es inzwischen schon früher nachmittag war. Diese Angst war auch nicht unbegründet, denn obwohl wir nach einer kurzen Mittagspause direkt weiterfuhren, waren alle Plätze entlang des HW1 voll. Selbst eventuelle Extraplätze auf einem overflow parking gab es nicht mehr. Ist natürlich auch immer schwieriger, wenn man gleich mit zwei RVs ankommt. Es gibt sehr schöne Campingplätze in dieser Gegend, überhaupt gehört der Big Sur Küstenabschnitt wohl zu den landschaftlich schönsten entlang des HW1 und ist deshalb ganz besonders beliebt. Am Limekiln State Park Campground versuchten wir als erstes unser Glück, aber da war alles ausgebucht. Auch im etwas weiter südlich gelegenen Kirk Creek Campground gab es keinen freien Plätze mehr – die meisten Plätze dort waren schon die komplette kommende Woche ausgebucht (sehr, sehr schade, da es uns hier am besten gefallen hatte…). Wir fuhren dann noch ein gutes Stück weiter nach Süden zum Plaskett Creek Campground, aber auch dort gab es nichts für uns. Den einzigen Platz, den sie an diesem Tag frei hatten, war bereits am Vormittag nach einer guten Viertelstunde wieder vergeben gewesen! Nun war guter Rat teuer. Eigentlich hatten wir nicht wirklich Lust, noch weiter nach Süden abzudriften, da wir diesen schönen Küstenabschnitt nicht einfach so schnell hinter uns lassen wollten. Zum anderen war die allgemeine Stimmung nicht die Beste… Wir beschlossen dann kurzer Hand erstmal zu der benachbarten Sand Dollar Beach zu gehen, um zu baden und ein wenig auszuspannen.

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An der Rezeption des Limekiln State Park Campgrounds hatte man uns den Tipp gegeben, vom HW1 abzufahren und uns für die Nacht in einen turnout (Ausweichstellen für langsame Fahrzeuge) zu stellen, da das wohl viele im Sommer machen, wenn die wenigen Campingplätze überfüllt sind. Man hatte uns speziell empfohlen, kurz nach dem Kirk Creek Campground die Straße nach oben in den Los Padres National Forest zu nehmen, weshalb wir nach einem schönen Badenachmittag an der Sand Dollar Beach (an der wir auch noch eine ehemalige Kollegin von C aus dem Södersjukhuset mit ihrer Familie trafen!!) wieder ein Stück zurück gen Norden fuhren und dann an jener besagten Abfahrt ins Landesinnere abbogen. Wir hatten jedoch keine Lust, zu weit die Serpentinen hochzufahren, weshalb wir uns gleich am ersten turnout rechts ranstellten. Wir hatten eine großartige Aussicht über den HW1 und den Pazifik von dort oben und waren nun eigentlich ganz zufrieden mit unserem Nachtlager (da wir ja immer auch alles dabei haben, selbst WC und Küche). Wir machten unser Abendessen und waren bereit evtl weiterzufahren, falls uns jemand wegschicken sollte. Aber offensichtlich störte sich keiner an unserer Anwesenheit. Mit der Zeit nahm auch der Verkehr sowohl auf dem unter uns gelegenen HW1 als auch auf unserer kleinen Straße ab. Wir bekamen dann noch Gesellschaft von einem anderen kleinen Camper mit einem Ehepaar aus Montreal in Quebec in Kanada, die wohl fast immer „wild campen“. Später kamen dann noch Leute aus San Diego in ihrem vollgepackten Pick-up (wo die geschlafen haben, ist uns ein Rätsel), die auch noch die Nacht blieben. So endete der etwas  anstrengende und frustrierende Tag doch noch positiv mit einer wunderschönen Aussicht auf den Pazifik…  was will man mehr?

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Nach einer ruhigen Nacht ging es am nächsten Tag weiter gen Süden. Wir waren sehr früh auf den Beinen, so dass der Highway noch fast menschen- bzw vor allem autoleer war – ein schöner Kontrast zu dem dichten Verkehr vom Vortag. Wir hatten gestern eigentlich gedacht, auf Seeelefanten zu stoßen, da B das in unseren Road Atlas eingetragen hatte, wir aber keine gesehen hatten. Da wir hier an der Küste meist keinen Mobilempfang hatten, konnten wir das auch nicht wirklich überprüfen, waren aber ganz erleichtert als wir südlich vom Hearst Castle dann auf die dicken Meeresbewohner trafen. Das Hearst Castle ist übrigens ein schlossähnliches Anwesen, das sich der Zeitungsverleger William Randolph Hearst in den 20er Jahren gebaut hatte und das heute als Museum besucht werden kann. Diesen Besuch schenkten wir uns aber und fuhren lieber weiter nach Süden, um genügend Zeit für die Seeelefanten und die Campingplatzsuche (!) zu haben. Kurz nach der Piedras Blancas Light Station, die man mit einer gebuchten Tour besuchen kann, trafen wir auf eine große Kolonie von Seeelefanten bei San Simeon. Dort gab es einen sehr großen Parkplatz, so dass selbst wir mit unseren RVs ausnahmsweise mal bequem parken konnten. Dann waren es nur noch wenige Schritte bis zu einem boardwalk, von wo aus man die Seelöwen in Ruhe beobachten konnte. Diese dicken Meeresbewohner sind schon was besonderes, vor allem wenn man sie so in Ruhe und aus nächster Nähe betrachten kann. Manche lagen nur ruhig in der Sonne, andere stritten sich im Wasser oder versuchten, ihren unförmigen Körper ins Wasser zu bewegen… wir verbrachten fast eine Stunde am Strand und ließen uns vom Treiben der gewaltigen Tiere faszinieren bevor wir unsere Weiterreise nach Süden antraten.

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Wir wollten in der Gegend um Morro Bay unser Glück versuchen, und da wir recht zeitig dran waren, sollte es hoffentlich noch Chancen auf einen Campingplatz geben. Am ersten Platz war doch natürlich auch mal wieder alles voll…, aber wir hatten Glück und konnten zumindest für eine Nacht auf einem privaten Campingplatz in der Nähe unterkommen. Inzwischen war es Donnerstag, so dass sich die Campingplätze zum Wochenende hin noch mehr (!) füllten. Unsere Versuche, für die kommenden zwei Nächte noch einen Platz zu reservieren scheiterten kläglich, da man oft mindestens 48 Stunden vorher buchen musste. B schaffte es zumindest, nach einer langen telefonischen Prozedur auf einem Campingplatz weiter südlich für die übernächste Nacht etwas zu reservieren. Für die kommende Nacht mussten wir eben mal wieder eine spontane Lösung finden… Aber jetzt wollten wir erstmal den Tag genießen und da der RV-Park direkt hinter den Dünen lag, ging es natürlich erstmal an den Strand zum Baden. Der dortige Strand ist sehr groß und weitläufig und liegt direkt am Morro Rock, ein durch vulkanisch Aktivität entstandener Felsen bzw kleiner Berg. Der Strand gefiel uns recht gut, wenn man mal von den vielen kleinen Krebsen- und Muschelresten absieht, die einem beim Baden unter den Füßen herumgespült wurden. Ach ja, man durfte sich auch nicht umdrehen, da einem sonst die drei großen Schornsteine des örtlichen Kraftwerkes das Panorama kaputt machten… nein, ganz im Ernst, Morro Bay hat uns positiv überrascht. Nur einen kleinen Spaziergang vom Strand entfernt, nicht unweit vom Morro Rock liegt das Zentrum des Ortes mit vielen kleinen netten Restaurants und Geschäften am Wasser, einem Hafen, vielen Segel- und Motorbooten uvm. Der Shell Shop wurde uns von einer Mutter am Strand empfohlen, da es dort wohl eine Riesenauswahl an Muscheln aus aller Welt geben sollte, weshalb ein Besuch dort natürlich ein Muss war, und wir auch nicht ohne, etwas zu kaufen aus dem Laden kamen. Auch gab es im Hafenbecken eine kleine Seeotterkolonie zu bestaunen. Nach einem leckeren Abendessen genossen wir noch den einzigen richtigen Sonnenuntergang des gesamten Urlaubes. Die Kinder spielten eine ganze Weile in den Dünen bis es dann an der Zeit zum Schlafengehen war.

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Für den kommenden Tag hatten wir mal wieder kein ausgemachtes Ziel, da wir ja keinen Campingplatz hatten reservieren können und davon ausgehen mussten, dass sowieso alles ausgebucht war. Wir wollten jedenfalls Richtung Santa Barbara fahren und uns dort v.a. die staatlichen Campingplätze anschauen, da die meist am schönsten gelegen (sprich am Strand) und billiger waren als die privaten, aber auch einfacher, d.h. selten mit Strom usw. Am ersten Platz war nichts zu machen und man sagte uns gleich, dass alle anderen Plätze längs der Küste voll wären (natürlich am Wochenende im Sommer!!!). Jetzt war mal wieder guter Rat teuer… ein Polizist, der gerade seine Kontrollroute auf dem Campingplatz fuhr, empfahl uns einen Platz ein wenig weiter im Landesinneren, zum dem wir nach kurzem Stopp zum Tanken und Einkaufen dann auch hinfuhren. Der Platz war kurz gesagt ziemlich schrecklich! Er lag an einem ehemals riesigen aufgestauten See, dem Lake Cachuma, der aber inzwischen wie so viele andere Gewässer in Kalifornien ziemlich ausgetrocknet war. Da er für die Trinkwasserversorgung genutzt wird, galt absolutes Badeverbot! Dafür hatte man einen Swimmingpool angelegt, in dem man für eine Extragebühr baden konnte, aber nur zu bestimmten Zeiten… Es war irre heiß da oben, alles wie immer vertrocknet, die Duschen kosteten auch extra trotz des recht hohen Preises für die Übernachtung, ist aber wohl letztendlich nötig, damit die Leute das ach so knappe Wasser sparen. Weshalb man aber überhaupt hier oben einen so großen Campingplatz mit rund 400 Plätzen angelegt hat, ist uns ein Rätsel. Sah vor der Dürre eben alles ein wenig anders aus. Wir fuhren jedenfalls am Nachmittag noch nach Santa Barbara, um dort am Strand zu baden. Beim Parken in einem Wohngebiet in der Nähe wurden wir sogleich von einer Anwohnerin gewarnt, dass es im Moment eine Menge Teer am Strand gebe. Und richtig, mussten nach dem Strandbesuch erstmal die Füße mit Nagellackentferner (!) gesäubert werden. Nach zwei Stunden am Strand fuhren wir dann noch ins zentrale Santa Barbara, parkten für 4$/Stunde (absolute Topnotierung, aber ist eben auch Santa Barbara) und genossen eine leckere Holzofenpizza im Lucky Penny, was D aus dem Lonely Planet ausgesucht hatte und was wir uneingeschränkt empfehlen können, was Preis, Ambiente und Qualität sowie Geschmack der Speisen anbelangt. Bei Dunkelheit fuhren wir wieder zurück in die Berge zu unserer Schlafstätte am Lake Cachuma.

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Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir weiter nach Carpinteria, wo B Plätze auf dem RV-Park an der Carpinteria State Beach gebucht hatte. Hier war so richtig was los, da auch noch Wochenende. Der RV-Park glich im Prinzip einem Parkplatz am Meer und man stand schon sehr eng aufeinander. Unser Platz war aber zumindest direkt am Strand, und wir hatten nur auf der Rückseite direkt Nachbarn, so dass wir uns eigentlich nicht beklagen konnten. Hier genossen wir einen richtigen Strandtag mit viel Sonne und Bad. Am Abend grillten wir mal wieder und saßen – ganz amerikanisch – am Abend mit campfire am Strand direkt neben dem Camper und grillten zum letzten mal Marshmallows… ein schöner Abschluss unserer Tour entlang des HW1.

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Am nächsten Morgen waren wir Erwachsene schon früh wach und kamen so zu einem kleinen Spaziergang am Stand während die Kinder noch friedlich im Camper schliefen. Aufgrund des Vollmondes war am frühen Morgen low tide und der Wasserspiegel war bis zu 80 cm unter der normalen Marke bei Ebbe gesunken. Das führte dazu, dass die tide pools am Strand zu Tage kamen und man so manches entdecken konnte, was da im Wasser lebte. Auch tummelten sich Seehunde auf den aus dem Wasser ragenden Felsen. B war sogar schon ganz früh am Strand gewesen und hatte Delfine auf ihrem morgendlichem Ausflug beobachten können. Nach dem Frühstück am Strand nutzten wir die verbliebende Zeit Zum Baden und Ausruhen noch optimal aus und rollten erst kurz vor der offiziellen check-out time um kurz vor 12 Uhr vom Platz.

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Unser Reiseroute führte uns weiter an der Küste entlang Richtung L.A. Am Nachmittag machten wir noch einen spontanen Stopp am Strand in der Nähe vom Point Mutu State Park, wo wie die Wellen eine ordentlich Kraft hatten und das Baden richtig Spaß machte! Schon etwas spät ging es dann weiter und wir landeten bei Malibu Beach und Santa Monica so richtig im Stau. Halb L.A. schien an der Küste gewesen zu sein und wollte nun nachhause. Wir hatten uns für diesen Abend auf dem Yucaipa Regional Park eingebucht, da wir am darauffolgenden Tag dort ganz in der Nähe unsere RVs zurückgeben sollten. Zuerst mussten wir aber noch durch L.A. durch und wollten ja eigentlich auch noch das berühmte Hollywoodschild zumindest aus der Ferne bestaunen. B lotste uns durch den abendlichen Stau, an Beverly Hills vorbei nach Hollywood. Da unsere amerikanische Mobilkommunikation seit dem Vortage nicht mehr funktionierte mussten wir anhalten, um uns kurz zu besprechen, was bei dem Verkehr in L.A. gar nicht so einfach war. Aber als es uns dann endlich geglückt war, riefen die Stockholmer plötzlich „da ist es ja“ und wahrlich konnte man von dem vom uns zufällig gewählten Parkplatz an der Straße den berühmten Schriftzug in den Bergen über Hollywood sehen. Na was für ein Glück, dann durften wir das auch noch abhaken…

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Nach einem schnellen Abendessen bei Taco Bell (war eine Premiere und besser als erwartet) ging es dann weiter durch die Nacht und über die überfüllten Straßen L.A.s nach Yucaipa. Als wir am RV-Park ankamen, war die Schranke unten und der Park bereits seit 19 Uhr geschlossen… aber zum Glück gab es einen after hours check-in. Nach einem kurzen Telefonanruf kam ein Ranger, der uns die Schranke öffnete, so dass wir auch an diesem Abend zu unserem Platz für die Nacht kamen. Nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht hatten, machten wir uns daran unseren Weinvorrat noch weiter abzubauen, da wir ja am kommenden Tag ins Hotel in Anaheim (let’s go Disney!!) übersiedeln sollten.

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Noch ein paar Links für die Tour am HW1:

  • Hier gibt es eine Liste über Campingplätze in Big Sur
  • Friends of the Elephant Seal, eine gemeinnützige Vereinigung, die sich zur Aufgabe gemacht, hat die Allgemeinheit über Seeelefanten zu informieren
  • Campingplätze/RV-sites in Morro Bay
  • Hier ein Beitrag aus der Los Angeles Times mit 10 kinderfreundlichen Stops entlang des HW1
  • (wird noch weiter aufgefüllt… habt ihr vielleicht selbst noch ein paar Tipps oder gute Links? Schreibt sie uns gerne im Kommentarfeld)

5 Kommentare

  1. Ich liebe diese Straße. Bisher bin ich zweimal dort langgefahren, einmal bei strahlendem Sonnenschein, das 2. Mal im Nebel. Beides hatte was. Und im April war es dort relativ leer. Dort zu campen stelle ich mir auch richtig toll vor, die Landschaft im Morgenlicht zu sehen ist bestimmt wunderschön.
    Hach, ich muß da mal wieder hin.
    LG
    Ina

    • Uns hat es dort auch total gut gefallen. 4-5 Tage waren aber irgendwie zu kurz, obwohl viele diese Strecke in weniger Tagen fahren. Es gibt einfach so vieles zu sehen. Steht auf jeden Fall auch bei uns immer nochmal auf der Liste!!
      LG
      Hartmut

  2. Pingback: Fernreisen mit Kind im Sommer - die besten Tipps von Bloggern

  3. Super-Liste für die Campgrounds in Big Sur! Ist doch immer wieder erstaunlich, wie man die gleiche Strecke so unterschiedlich erleben kann! Ich bin überrascht, dass man in USA wild campen darf – aber irgendwo muss man ja stehen dürfen, wenn alle Plätze überfüllt sind. Der Platz, den ihr da empfohlen bekommen habt, sieht doch toll aus. Wir wurden allerdings davor gewarnt, die Straße mit dem RV zu machen, weil die Kurven wohl recht eng und steil sind und schon einige RVs hängen geblieben sein sollen. Aber ihr habt ja scheinbar rechtzeitig gestoppt.
    Liebe Grüße

    • Vielen Dank für deinen Kommentar, Angela! Wir dachten eigentlich auch, dass Wildcampen generell verboten wäre, was es vermutlich auch ist, aber wird eben dort in der Hauptsaison wohl geduldet. In den ’national forests‘ gibt es auch die Möglichkeit, wild zu campen (Dispersed Camping), was uns ein Camphost am Grand Canyon North Rim unmissverständlich erklärt hat…
      Wir fanden es eigentlich nicht so schwer, den HW1 mit den RVs zu fahren (waren ja auch nur 25 Fuß lang, also für US-Verhältnisse kleine RVs!!!!), aber das Anhalten war dann doch manchmal ein wenig gewagt… schön war es jedenfalls, und wir möchten gerne nochmal hin und uns noch mehr Zeit für die Strecke lassen!

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