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Reisesommer 2008 – ein Rückblick

Reisesommer2008Beim Durchstöbern der Fotobibliotheken der letzten Jahre für für die Aufbereitung dieses Blogs, sticht der Sommer 2008 reisetechnisch ganz klar heraus. Das viele hin und her war letztendlich logistisch schon recht aufwendig.B war so langsam am Ende ihrer geplanten Elternzeit angekommen und übergab das Zepter an H. In diesem Sommer nutzten wir die Elternzeit für beide Kinder zum ersten Mal teilweise gleichzeitig aus, was längere Reisen für uns zusammen mit den Kindern ermöglichte. Eine richtig lange Fernreise, wie dann 2011 nach Neuseeland trauten wir uns mit den kleinen Kindern aber noch nicht zu. Außerdem musste musste H anfangs immer wieder mal nach Hause zurück, um ein wenig zu arbeiten. Dazu kamen noch drei Hochzeiten in Deutschland, die irgendwie mit eingeplant werden mussten… insgesamt aber hatten wir fast drei komplette freie Monate, die wir alle vier zusammen verbringen konnten!

Der „Reisemarathon“ begann Ende April als es zuerst nach Süddeutschland ging, wo wie gewohnt der Geburtstag der Urgroßmutter gefeiert wurde. B flog  dann mit den Kindern für einen Monat zu ihren Eltern nach Berlin weiter und H wieder zurück nachhause zum Arbeiten, bevor er dann Ende Mai auch nach Berlin nachkam. Zusammen ging es dann wieder nachhause zurück. B war da bereits auf Hochzeit Nr. 1 in Schleswig-Holstein gewesen.

Berliner Zoo

Zu Midsommar ging es dann wieder nach Berlin und zur nächsten Hochzeit in Köpenick. H musste dann nochmal nach Schweden zurück und ein wenig arbeiten, während der Rest der Familie zuerst noch eine Weile in Berlin blieb, bevor B mit den Kindern und Großeltern weiter nach Rügen fuhr. Für H hatte nun auch endlich die einjährige Elternzeit begonnen, und er kam mit dem Auto via Trelleborg – Sassnitz nach. Auf Rügen hatten wir uns am südöstlichen Zipfel in Gross Zicker für drei Wochen ein Ferienhaus gemietet.

Strand Rügen

Nach den wunderschönen drei Wochen auf Rügen ging es wieder mit der Fähre zurück nach Schweden, wo wir erstmal einen Monat lang gemeinsam den schwedischen Sommer genossen. Wir verbrachten viel Zeit in unserem gemütlichen Zuhause und machten Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung, besuchten Freunde in ihren Sommerhäusern (wie das eben bei richtigen Schweden so üblich ist) und ließen es uns einfach gut gehen.

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Ende August ging es dann erneut nach Deutschland und mit ultrakurzem Zwischenstopp bei H:s Eltern weiter nach Franken zur dritten Hochzeit dieses Jahr. Nach den Feierlichkeiten ging es für H und die Kinder wieder zurück zu H:s Eltern, während B mit zwei Freundinnen für eine Woche in die Schweiz fuhr und einen Teil des Bärentreks gewandert sind.

B in der Schweiz

Nachdem dann B wieder zu der übrigen Familie in Süddeutschland gestoßen war, ging es nach wenigen Tagen weiter nach Portugal. Zuerst verbrachten wir drei Tage in Lissabon und danach noch 14 Tage an der Algarveküste bevor es dann Ende September wieder zurück gen Norden ging, wo für B der Arbeitsalltag wieder losging und H sich für die weiteren 9 Monate um die Kinder und den Haushalt kümmern durfte.

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Fazit: ein wunderschöner Sommer, in der das gemeinsam Familienleben im Mittelpunkt stand und mit vielen kleineren und größeren Reisen verbunden werden konnte. Es sollte 2.5 Jahre dauern bevor wir wieder so lange an einem Stück zusammen frei haben konnten… und leider wird es vermutlich in den nächsten Jahren dazu in dieser Form auch nicht mehr kommen, da die Kinder ja an die Schulferien und wir an unseren Urlaub gebunden sind. Aber träumen kann man ja immer…

2 Kommentare

  1. Du hast recht Marc, wir können sowas auch nicht wirklich verstehen. Uns ist es auch immer sehr wichtig, vor allem unsere freie Zeit und die Urlaube zusammen als Familie zu verbringen. Das hat u a dazu geführt, dass wir Eltern in den letzten 10 Jahren noch nicht einmal ein Wochenende alleine weg waren… vielleicht auch etwas extrem, aber da wir keine natürlichen Babysitter (sprich Großeltern!) direkt um die Ecke haben, hat sich das irgendwie nicht ergeben.

    Aha, Paris also – klingt klasse! Davon reden unsere Kinder immer wieder mal. Hoffe, ihr habt dort im Moment auch so ein schönes Frühlingswetter wie wir hier oben im Norden. Viel Spaß wünschen wir noch!

  2. Das zeigt doch wie wichtig es ist die Elternzeit gemeinsam zu planen und zu nutzen!
    Ich kann gar nicht verstehen, wie andere Eltern es schaffen in dieser Zeit nicht ein einziges Mal rauszukommen – davon kenne ich viel zu viele!

    Liebe Grüße,
    Marc – der diesen Kommentar gerade in einer Ferienwohnung bei Paris schreibt 🙂

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