58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden
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Roadtrip in Nordschweden – mit dem VW Camper ins Land der Sami

Regen, Mücken, Temperaturen um die 9-10 Grad… der Norden unserer ach so schönen Wahlheimat macht es uns gerade nicht einfach. Unseren Plan mit unserem VW Camper endlich mal eine längere Tour zu machen ist in den letzten Tagen buchstäblich ins Wasser gefallen. Ok, bei einem Roadtrip in Nordschweden muss man auf das alles vorbereitet sein – aber mögen muss man es trotzdem nicht!

Nordschweden im Camper

Schon seit letztem Sommer hatten wir davon gesprochen, diesen Sommer Nordskandinavien im Camper zu erkunden. Vor allem wollten wir nach Norwegen und insbesondere auf die Lofoten – soweit der Plan.
Nun sind wir vor vier Tagen in Südschweden gestartet und haben inzwischen cirka 1700 km zurückgelegt. Auf den schwedischen Landstraßen kommt man nicht immer so schnell vorwärts. Allerdings geht es immer noch ein wenig schneller als auf den kleinen Straßen in Norwegen. Wir hatten kurz mal überlegt, über die Europastraße E4 an der Küste entlang gen Norden zu fahren, aber haben uns dann doch wieder für den Weg im Landesinnern entschieden, den wir teilweise schon von unseren Urlauben in Sälen und anderen Touren in den Norden kennen.

Bis zum Siljansee war ziemlich dichter Verkehr. Es ist eben Hochsaison in Schweden im Moment und auf den Straßen steigt die Wohnmobil- und Camperdichte stark an. Die Gegend  um den Siljan ist sowohl bei schwedischen als auch ausländischen Touristen sehr beliebt. Ich war ja letztes Jahr für ein paar Tage mit den Kindern dort, wo wir uns unter anderem in Nusnäs angeschaut haben, wie man die bunten kleinen für Dalarna typischen Holzpferdchen herstellt. Die Kinder wären am liebsten gleich wieder dort vorbeigefahren, so gut hat es ihnen letztes Jahr gefallen.

Am ersten Abend steuerten wir erstmal einen Campingplatz an, für einen soften Start unseres Camperlebens. Die Kinder sind immer ganz gerne auf einem Campingplatz. Vor allem da es dort meist auch andere Kinder gibt, mit denen sie sich austauschen können. Wir vermieden die großen und überlaufenen Campingplätze in Rättvik oder Mora und fanden einen kleinen gemütlichen und ruhigen Platz in Leksand. Am Rande einer Blumenwiese und nur unweit vom Ufer des Siljans verbrachten wir unsere erste Nacht im Camper.

58 Grad Nord - Roadtrip Nordschweden - Västanavik Camping

Västanviks-Camping – ein ruhiger und kleiner Campingplatz.

58 Grad Nord - Roadtrip Nordschweden - Campingplatz

VÄSTANVIKSBADET Campingplatz
Kleiner Campingplatz am westlichen Ufer des Siljasees. Netter Rasenplatz, teilweise etwas abschüssig. Saubere Sanitäranlagen, Waschmöglichkeiten, Küche. Preise für Campingplätze variieren je nach Lage und ob mit oder ohne Elektrizität. Es gibt auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Campinghütten. Wir haben für einen Platz für den Camper ohne Strom 235 kr bezahlt [Stand Juli 2017]. Aktuelle Preise auf der Campingplatzwebseite nachschauen.
58 Grad Nord - Roadtrip Nordschweden - erster Campingplatz

Der erste Campingplatz.

Auf der Europastraße E45 nach Nordschweden

Ab Mora fuhren wir auf der E45, dem sogenannten Inlandsvägen, der in Schweden von Göteborg im Süden bis Karesuando  im Norden führt. Die Strecke wird hier in Schweden auch Inlandsvägen genannt, da sie eben im Landesinneren und auch nahe dem Streckenverlauf der Inlandsbanan verläuft. Die Straße kreuzt laut Wikipedia 28 mal die Zugstrecke, und auch wenn wir nicht gezählt haben, sind wir unzählige Male in den letzten zwei Tagen über einen Bahnübergang der Inlandsbahn gefahren.
Nördlich von Orsa liegt der sogenannte Helvetesfallet  cirka 14 km abseits der Hauptstraße. Wir haben ihn dieses Mal rechts liegen lassen, da wir ja vorwärts kommen wollten. Wir hatten nämlich am ersten Tag schon recht viel Zeit verloren, da wir auf dem ersten Abschnitt unserer Reise unterwegs noch einen Teil der Ausrüstung für und am Bus komplettieren mussten. Somit waren wir am ersten Tag nicht so weit gekommen, wie wir uns das ursprünglich erhofft hatten. Während des Tages passierten wir aber zumindest die Grenze zur Provinz Västerbotten und waren damit im südlichen Lappland angekommen.

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Inlandsvägen

Immer weiter nach Norden…

Die zweite Nacht verbrachten wir oberhalb der Gemeinde Storuman, wo man zumindest im Sommer in der Nähe der oberen Liftstation gut mit dem Camper stehen kann und darf. Wir hätten die Stelle wohl selbst nie gefunden, aber mittels eines guten Apps fürs Smartphone, Campercontact, war das kein Problem (Danke Gabi von 5Reicherts.com, unter anderem Nordeuropa- und Camperexpertin  für diesen Tipp!).
Davor hatten wir schon an mehreren Stellplätzen direkt an der E45 gelegen angehalten. Aber keine der Plätze sagte uns zu. Oft standen hier schon bereits 5-10 große (oder riesengroße) Wohnmobile oder Lkws versammelt auf dem Platz. Und wir mit unserem kleinen VW Bus fühlen uns meist total wie die Außenseiter.

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Stellplatz Storuman

Wir machen uns bettfertig, abends um cirka 23 Uhr… dunkel wird es sowieso nicht.

Stellplätze
Es gibt entlang der Europastraße E45 eine Vielzahl an Parkplätzen und andere Stellen, wo man gut eine Nacht freicampen kann. Einige wenige Plätze sind mit Toiletten ausgestattet, die dann aber auch jetzt in der Hauptsaison „überfüllt“ sind.
Wir bevorzugen da einfachere, aber ruhigere Plätze. Für den Notfall haben wir ja auch immer unsere Campingtoilette an Bord.
Die 5-6 € für die Offlineversion der Campercontact-App sind gut angelegtes Geld!

Der nördliche Polarkreis und das Sami-Museum in Jokkmok

Am dritten Tag erreichten wir dann endlich den Polarkreis! Der Rastplatz an der E45 ein paar Kilometer südlich von Jokkmokk ist eigentlich recht unspektakulär. Der einzige Unterschied zu anderen Rastplätzen ist vor allem das große Schild, das in mehreren Sprachen auf den Polarkreis an dieser Stelle hinweist, und das mit unzähligen Aufklebern bestückt ist. Natürlich war ein Bild Pflicht, obwohl ich bereits ein analoges Bild von vor 20 Jahren irgendwo in einem Schuhkarton zuhause habe.

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Polarkreis

Am Polarkreis angekommen!!!!

Kurze Zeit später kamen wir dann nach Jokkmokk, dem Zentrum der samischen Kultur kann man sagen. Unser Ziel dort war vor allem das schwedische Fjäll- und Samemuseum, auf das sich unser Sohn nun schon seit Wochen gefreut hatte. Ájtte, lulesamisch für Vorratsspeicher, ist ein besonderer Ort und erzählt von der Geschichte der Samen in Schweden. Das Museum ist recht übersichtlich und informiert in verschiedenen Räumen mit unterschiedlichen Themen vor allem über die Geschichte und Kultur der Samen, sowie die Natur der schwedischen Bergwelt. Ich war hier zum ersten Mal vor 18 Jahren und finde, dass das Museum ein wenig in die Jahre gekommen ist. Der Großteil der Ausstellung hat sich nicht verändert. Vieles kannten wir natürlich schon, aber einige Dinge waren doch sehr interessant. Wer noch nie da war, sollte es sich auf jeden Fall anschauen.

Ájtte – Schwedisches Fjäll- und Samemuseum
Liegt zentral in der kleinen Stadt Jokkmokk. Kostenlose Parkplätze neben dem Museum. Wir haben 70 kr pro Erwachsener bezahlt, Kinder (0-16 Jahre) waren umsonst. WiFi. Alle weiteren Infos auf der Webseite des Museums.

An diesem Tag kamen wir dann nicht mehr so weit. Wir hatten auch keine Lust, so viel Kilometer wie am Vortag zurückzulegen, so dass wir uns recht schnell cirka 30 Kilometer nördlich von Jokkmokk auf einen Stellplatz in der Nähe der Straße und direkt am Fluss Luleävlen stellten. Abends war es eigentlich noch recht schön, auch nicht zu kalt. Unser Sohn und ich stürzten uns sogar noch kurz in die kalten Fluten… jedoch hätte ich das mal lieber sein lassen sollen, da es zum einen furchtbar kalt war und ich mich zum anderen ordentlich am rechten Unterschenkel verletzte, als ich auf den nassen Steinen ausrutschte… Mist, musste erstmal verpflastert werden, um nicht den ganzen Bus vollzubluten.

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Stellplatz am Luleälven

Noch hatte es nicht angefangen, zu regnen…

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Eisiges Bad im Luleälven

Das Wasser war WIRKLICH kalt!!!!

Regen, Regen und nochmals Regen

Am Abend fing es bereits an zu regnen. Und es regnete die ganze Nacht durch. Leider regnete es nicht nur, sondern den Wind blies auch ordentlich von der Seite. Am Morgen mussten wir feststellen, dass die Reißverschlüsse unseres Hochdachs wohl nicht so dicht sind, wie sie das eigentlich sein sollten. Jedenfalls war der Regen nach innen gedrungen, so dass die Matratze in der „oberen Etage“ an einer Seit nass war, wie auch teilweise das Kissen und der Schlafsack unserer Tochter.
Nach dem Frühstück klappten wir dann das Dach nass ein (und haben es seit dem auch nicht mehr hochgeklappt…) und fuhren schnellstens weiter nach Kiruna. Dort hatten wir für die kommende Nacht eine zentral gelegene Hotelhütte mit Frühstück gemietet, da wir uns erst einmal wieder trocknen mussten!

Bei unserem letzten Besuch vor nur drei Monaten lag hier noch überall Schnee, und wir hatten recht schönes Wetter. Heute aber regnete es nur in Strömen. Und der Regen hörte nicht auf, so dass unser Stadtbummel auch sehr kurz ausfiel. Wir fuhren dann noch raus aus der Stadt, um zum European Space and Sounding Rocket Range  (Esrange) zu kommen, von wo aus Satelliten und Ballons ins Weltall geschossen werden. Es gibt dort ein kleines Besucherzentrum, und das ist wirklich klein! Es kostet nichts, und es gibt auch kein Personal vor Ort, dafür aber einen Kaffeeautomaten und Toiletten. Wer sehr an Raumfahrt interessiert ist und gerne noch ein paar Extrakilometer durch die nordschwedische Einöde fahren möchte, sollte einen Besuch fest einplanen. Alle anderen können diesen Punkt getrost von ihrer To-Do-Liste streichen.

Ein Besuch in der Eisenerzgrube

Der Regen hörte auch in der Nacht nicht auf, und am Tage auch nicht. Es goss wie aus Kübeln! Zum Glück hatten wir uns schon am Vortag zu einer Tour in die Eisenerzgrube angemeldet. Unter Tage ist es wenigstens trocken… zumindest in der Besuchergrube!
Es ist unglaublich, welche Mengen an Eisenerz hier täglich abgebaut werden. Das staatliche Unternehmen setzt Milliarden um und ist teilweise dafür verantwortlich, dass es dem schwedischen Staat finanziell so gut geht. Der Besuch war sehr interessant, und wir können die 3- stündige Tour wirklich empfehlen. Ein gesonderter Bericht zur Eisenerzgrube in Kiruna wird später folgen.

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Eisenerzgrube Kiruna

Unter Tage…

Auch nach dem Besuch der Grube hatte sich das Wetter nicht verbessert. Es regnete weiter in Strömen, den ganzen Tag lang und die ganze darauf folgende Nacht, und den Tag danach… also mal ehrlich, das ist selbst uns Nordlanderprobten irgendwann zu viel. Wir haben deshalb auch die letzten zwei Nächte in einer Campinghütte zwischen Abisko und Riksgränsen verbracht und unseren Bus einfach auf dem Parkplatz stehen lassen.

Auf zu den Lofoten

Seit gestern ist das Wetter nun wieder ein wenig freundlicher – selbst die Sonne hat sich bereits immer mal wieder hervorgewagt.
Nun geht es auf den Weg gen Osten über die Grenze nach Norwegen und zu den Lofoten, die ja unser eigentliches Ziel dieser Reise sind. Der norwegische Wetterdienst YR hat für die kommenden Tage recht gutes Wetter vorhergesagt… wir hoffen weiter auf das Beste!

58 Grad Nord - Roadtrip in Nordschweden - Lapporten

Endlich wieder ein wenig blauer Himmel… wunderschöner Blick auf die „Lapporten“

27 Kommentare

  1. Hallo Hartmut,

    im Grunde genommen ist es hoch oben im Norden nur Gegend, mit viel Nichts und schroffen Bergen – meist ohne Bäume – kaum andere Leute, kaum Touristen, meistens a….kalt, windig und immer wieder Regen, und die vielen Kilometer erst!

    Warum tut man sich das an und fährt dort hin? Ich kann nur sagen: Weil wir es lieben!!!

    In diesem Jahr sind wir im Juni mit dem WoMo eben auch die E4 hoch, mit Abstecher nach Finnland, dort bei 22 °C über den Polarkreis bis zum Nordkap gefahren. Bei 1°C und Nebel die Nacht verbracht und dann morgens bei bester Sicht das Kap für uns allein gehabt. Südwärts bei Tromsö auf die Inseln, zurück über Bodö, dann an der Küste entlang, später der E6 und E55 folgend über Lillehammer wieder nach Trelleborg…

    Mit dieser Reise wurde ein lang gehegter Traum war und ich kann Eure Begeisterung für Skandinavien sehr gut verstehen und beneide Euch für Eure Entscheidung, ganz dort hin zu ziehen.

    Alles Gute Euch!
    Detlef

    • Hallo Detlef,
      da habt ihr ja ne ordentliche Tour gemacht! Das Nordkap sind wir auf unserer Tour nicht angegangen, sondern haben uns hauptsächlich auf die Lofoten konzentriert. Ich bin immer wieder überrascht und beeindruckt, wieviele Reisende aus Mittel- und Südeuropa den weiten Weg auf sich nehmen und bis an die nördlichste Spitze Skandinaviens fahren… ist ja selbst für uns noch sehr, sehr weit.

      Freut uns sehr, dass ihr eine schöne Zeit hier oben im Norden gehabt hat. Bei uns rennst du mit deiner Begeisterung für Skandinavien natürlich offene Türen ein! Wir haben es nicht bereut, in den Norden gezogen zu sein.

      Wünschen euch noch viele weitere schöne Reisen,
      Hartmut

  2. Pingback: Unser Sommer-Roundtrip 2017 oder eine Reise, die nicht zu uns passt

  3. Hallo Hartmut,
    besonders weil es mich grundsätzlich und IMMER in die Wärme zieht, finde ich deinen Artikel spannend. Die kleinen roten Häuschen, die Campinghütten sehen wirklich sehr nett aus. Da kann man es sich sicher auch bei Regen ganz gemütlich machen. Danke für die umfangreichen Artikel mit den vielen Tipps!
    Viele Grüße
    Elena

    • Hallo Elena,
      die Campinghütten waren bei dem Dauerregen wirklich unsere Rettung… den Rest des Roadtrips haben wir aber dann ausschließlich im Camper verbracht – demnächst (hoffentlich) mehr!
      LG aus dem hohen Norden,
      Hartmut

  4. Moin Hartmut, das Wetter im Norden ist ein Grund, warum es uns meistens in den Süden zieht, sind in Südbaden eben etwas verwöhnt. Andererseits reizt mich die unberührte Natur und die Weite im Norden, auch auf die Lofoten hätte ich Lust…. werde mal weiter verfolgen, wie es Euch so ergeht… LG, Eddy

  5. Hi Hartmut,

    ich finde es klasse, wie offen und ehrlich du alles schilderst. Das sind wirklich mal praktische Tipps, die einen weiter bringen. Ich bin deshalb sehr gespannt auf weitere Eindrücke von eurer Reise und hoffe, dass ihr da mehr Glück mit dem Wetter hattet. Ich habe den skandinavischen Sommer in den letzten Jahren als nahezu karibisch erlebt. 😉

    Viele Grüße,
    Antje

    • Hej Antje,
      im Ernst, karibische Verhältnisse in Skandinavien? Aber da warst du aber sicher im Süden unterwegs, da kann einem das schon einmal passieren. So weit wie wir im Norden waren, kann man da aber leider nicht mit rechnen… schön war’s trotzdem!
      LG
      Hartmut

  6. Udo

    Hallo Hartmut!

    Ein Roadtrip durch Schweden (ne, eigentlich ganz Europa) mit einem T5 steht definitiv noch auf meiner Bucketlist. Leider fehlt mir auch noch das passende Gefährt dazu, darum werde ich gleich mal weiterklicken auf deinen Ausbau-Artikel.
    Habt ihr denn in Mora einen Abstecher zu Morakniv gemacht und beim Werksverkauf zugeschlagen? 🙂 Schade, dass euer Tripp so ins Wasser gefallen ist, aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter 🙂 Es sieht so aus, als hättet ihr trotzdem eine Menge Spaß und ich drücke die Daumen, dass sich in den Lofoten die Sonne öfter blicken lässt!

    Viele Grüße
    Udo

    • Hallo Udo,
      ja, unser Trip auf die Lofoten war schon toll. Und mit dem T5 kommt man eigentlich auch überall hin (und auch wieder weg!!). Dennoch spielen wir ab und zu mit dem Gedanken, uns einen etwas größeren Camper zuzulegen… na ja, wir werden sehen.
      Unser Sohn hat schon diverse Messer, natürlich auch Messee aus Mora! Vor ein paar Tagen kam dann auch noch ein Messer dazu, das er bei einem Samen gekauft hat…
      LG aus dem hohen Norden,
      Hartmut

  7. Hallo Hartmut,
    eine tolle Tour habt ihr da unternommen.
    Der Teil über Kiruna hat mir besonders gefallen. Aber sicherlich auch, weil ich mal eine Klassenarbeit über den Eisenerzabbau in Kiruna korrigiert habe. Die schönste Antwort auf die Frage, warum man in Kiruna Eisenerz abbauen kann war – „weil es da so viele Mücken gibt“. Selbst nach über 25 Jahren fällt mir das immer wieder ein…
    Ich würde Schweden gerne entdecken. Wir sind bloß leider keine Fans von langen Autofahrten. Und ich kann mir vorstellen, dass viel tolle Ecken einfach nur mit dem Auto erreichbar sind.
    Ich bin gespannt, wie es weiter geht!
    Lieben Gruß, Susanne

    • Hallo Susanne,
      wir haben damals (in den 80ern!!) auch Kiruna als Beispiel für Eisenerzabbau in der Schule besprochen… jetzt sich selbst vor Ort als anschauen zu können, war schon klasse! Und das mit den vielen Mücken ist ja auch leider wahr… auch wenn es nicht der eigentlich Grund für den Eisenerzabbau dort ist. 😉
      Freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Bald folgt die Fortsetzung (ist nur so auf der Reise ein wenig schwierig).
      LG aus dem hohen Norden,
      Hartmut

  8. Lieber Hartmut,

    mit solchem Wetter muss man wohl leider immer rechnen, da oben im Norden.
    Zum Glück ist es ja später wieder besser geworden. Und ihr habt ja auch ein schönes Alternativ-Programm gefunden, um die nassen Tage zu durchstehen.

    LG
    Gina

    • Ja, Gina, wir sind ja das kältere und regnerische Wetter einigermaßen gewöhnt… aber zumindest in unserem Camper mit Hubdach nicht optimal 🙂 Aber wie du schon richtig bemerkt hast, haben wir ja Alternativen gefunden. Schön war es letztendlich dann doch!
      LG
      Hartmut

  9. Nass und kalt ist ja so überhaupt nicht mein Ding. Es wäre mir wohl schwer gefallen, meine Laune einigermaßen hoch zu halten. Aber ihr habt das beste daraus gemacht und auf den Lofoten war das Wetter dann ja wieder gut und die Laune sicherlich besser, oder?
    Herzliche Grüße
    Sabine

  10. Lieber Hartmut,

    wirklich blöd, dass euer Zelt nass geworden ist. Aber schön, dass ihr das beste draus gemacht habt. Wir sind in ein paar Wochen in Norwegen unterwegs. Ich bin gespannt, wie das werden wird und vor allen Dingen, wie das Wetter wird. 😉
    Wie habt ihr das mit dem Nicht-Dunkelwerden denn bewältit? 🙂

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    • Liebe Kathi,
      war halb so schlimm, war ja nur das Zelt vom Aufstelldach.
      Wir haben sehr schöne Tage auf den Lofoten verbracht mit Temperaturen bis zu 22 Grad!!
      Im Moment stehen wir an einem Strand auf Senja, und es ist schon etwas kühler, so um die 10 Grad – aber es geht uns allen gut. Im schlimmsten werfen wir die Heizung ein wenig an!

      Mit der Helligkeit haben wir uns gut arrangiert. Schlafengehen zwischen Mitternacht und 1 Uhr „nachts“, Frühstück zwischen 10 und 12 Uhr, Abendessen so gegen 20-21 Uhr… und zum Glück haben wir schöne schwarze Vorhänge!

      Wohin fahrt ihr denn in Norwegen? Auch in den Norden? Norwegen ist ja überall schön!

      Viel Spaß wünsche ich euch!
      LG
      Hartmut

    • Liebe Monika, eine Reise in den Norden lohnt sich auf alle Fälle!! Ist Jan mit unter ein wenig kälter und feuchter…
      Uns interessieren die Samikultur auch sehr, und wir lernen bei jedem Besuch im Norden ein wenig dazu.
      LG aus dem hohen Norden,
      Hartmut

  11. Jokkmokk klingt mir auch noch in den Ohren, allerdings ist es schon 30 Jahre her, dass ich dort eine 2-wöchige Tour durch Lapplands Wildnis gemacht habe.
    Ich wünsche euch für die nächsten Tage/Wochen viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen und freue mich schon sehr auf Bilder von den Lofoten.
    LG Sabine

    • Ja, Jokkmokk ist irgendwie ein spezieller Ort. Wir haben uns diesmal aber nicht lange dort aufgehalten.
      Auf den Lofoten angekommen, und bisher ohne Regen!! Wir hoffen weiter. Danke für deine lieben Wünsche!
      LG
      Hartmut

  12. Lieber Hartmut!
    Dass es im Bus nass wird, ist ja echt doof! Aber immerhin kann man scheinbar auch bei Regen jede Menge machen in Nordschweden. Es ist so lustig: Ich war vor rund 20 Jahren mal in Lappland – und habe damals den Polarkreis genau dort überquert, wo ihr jetzt wart. Wir hatten mit dem Wetter allerdings mehr Glück. Und dann ist die Landschaft „da oben“ einfach nur ein Traum. Ich wünsche euch, dass das Wetter hält und sende liebe Grüße
    Gela

  13. Hey Hartmut!

    Dein Bericht weckt Erinnerungen an unseren letztjährigen Roadtrip nördlich des Polarkreises durch Schweden, Finnland und Norwegen. Am liebsten würde ich jetzt auch starten.

    Von dem vielen Regen können wir ein Lied singen … Irgendwie muss man da durch und darf sich nicht entmutigen lassen.

    Drücke euch die Daumen, dass das Wetter auf den Lofoten besser ist. Allerdings vermute ich, dass dort Unmengen an Touristen sein werden.

    Wenn Du Fragen, Anregungen oder Tipps zu den Lofoten, Vesteralen und/oder Senja möchtest, meld‘ Dich einfach bei mir.

    Liebe Grüße und noch einen tollen Roadtrip

    Thomas

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