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Reiseerinnerungen: Costa Rica mit Kindern – vier Wochen Pura Vida

Der Herbst hat sich in den letzten Tagen leider sehr von seiner grauen, nassen und teilweise kalten Seite gezeigt. Da sehnt man sich doch sehr nach wärmeren Breitengraden. Wir erinnern uns immer gerne an unseren vierwöchigen Roadtrip durch Costa Rica, auf dem wir vor drei Jahren dem schwedischen Winter entfliehen konnten. Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, Costa Rica mit Kindern zu erforschen? Wir können es nur wärmstens empfehlen!

Zugegeben – wir mussten erstmal auf die Mittelamerikakarte schauen, um dieses kleine, für uns völlig unbekannte Land zu lokalisieren. Eigentlich hatten wir auch ursprünglich geplant, nach Sri Lanka zu fahren, aber daraus wurde nichts. Und auf Planungsumwegen kamen wir dann am Ende über Namibia nach Costa Rica… Ein kleines Land in der unmittelbaren Nachbarschaft von Panama und Nicaragua, gelegen zwischen zwei Ozeanen. Je mehr wir über Costa Rica lasen, umso mehr waren wir von diesem grünen Paradies angetan.
Ein Land, das bereits in den fünfziger Jahren seine Armee abgeschafft hatte, und vor allem in Bildungs- und Gesundheitsweisen investiert. Ein Land, dass als erstes Land seinen Energiebedarf komplett aus regenerativen Energiequellen decken will. Ein Land, das einen sehr großen Anteil seines Bruttonationalproduktes in den Naturschutz investiert, in einen ökologische verträglichen Tourismus und in dem laut unserem einheimischen Guide Humberto im Tortuguero Nationalpark ca 3.5% aller Arten dieser Welt vertreten sind, und das auf einer Gesamtfläche, die nur 0.07% der Erdoberfläche entspricht!
Bei uns weckte diese Region eigentlich eher Assoziationen mit Bürgerkrieg und Drogenkartellen – aber offensichtlich war Costa Rica im großen und ganzen von solchen Einflüssen weitgehend verschont geblieben. Unsere Neugier war geweckt!

Abflug Schweden

Abflug Schweden

So machten wir uns also vor drei Jahren Mitte Dezember auf dem Weg vom kalten und dunklen Schweden ins warme Zentralamerika. Nach einer 22 Stunden langen und am Ende recht anstrengenden Reise, kamen wir müde aber sehr glücklich in San José, der Hauptstadt Costa Ricas an. Da wir unsere Unterkünfte und den Mietwagen über eine kleine östereichische Agentur gebucht hatten, wurden wir am Flughafen erwartet und zu unserem Hotel gefahren, was die Ankunft natürlich sehr entspannte.

Tortuguero Nationalpark

Wir begannen unsere Rundreise durch Costa Rica direkt am nächsten Morgen und fuhren mit dem Bus zum Tortuguero Nationalpark, wo wir uns für drei Tage einer internationalen Reisegruppe anschlossen. Unser Guide Humberto machte die kommenden Tage für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und obwohl wir die ersten Tage schon hart mit dem Jetlag zu kämpfen hatten, hinterliessen die Flora und Fauna von Tortuguera einen bleibenden Eindruck auf uns. Noch nie hatten wir soviel wilde Tiere auf einem so kleinen Raum und in so kurzer Zeit sehen und erleben dürfen. Allein schon die cirka einstündige Bootsfahrt über die Wasserstraßen in das Nationalparkgebiet war extrem beeindruckend. Der Regenwald mit seinem subtropischen Klima und seiner für uns völlig ungewohnten Geräuschkulisse, den vielen bunten Vögel, Babykrokodilen und unterschiedlichen Affenarten ließen uns ständig aufs Neue stauen. Und aus dem Staunen kamen wir auch in den folgenden Tagen auf unseren unterschiedlichen Exkursionen nicht mehr heraus.

4×4 Roadtrip – Grenzerfahrungen in der Nähe Nicaraguas

Nach den Tagen in Tortuguero trennten wir uns teilweise schweren Herzens von den sehr sympathischen Reisengruppenteilnehmern und unserem Guide Humberto. Auf der anderen Seite freuten wir uns endlich, unseren Roadtrip durch das Land zu starten. Allerdings starteten wir unser Roadtripabenteuer erstmal damit, dass wir einen Rucksack im Bus vergaßen und dieser alleine nach San José weiterreiste… zum Glück genügte ein Anruf bei unserem Kontakt vor Ort, und so wurde uns der Rucksack einen Tag später mittels der in Costa Rica üblichen kleinen Touristenminibusse bis vor die Haustür zu unserem B&B gebracht. Als wir von unserem ersten richtigen Tagesausflug, einer Schokoladentour bei der Regenwaldforschungsstation Tirimbina zurückkamen, stand er schon vor der Tür unseres kleinen Hauses. Was für ein Service!
In unserem geländegängigen Mietwagen ging es dann weiter nach Norden zur nicaraguanischen Grenze, wo wir eine Wandertour im Dschungel machten und vieles über die Pflanzenwelt des costa-ricanischen Regenwaldes lernten sowie im Boot auf dem Rio Grande zum letzten Außenposten Costa Ricas fuhren, vorbei an Krokodilen, Iguanas und wie immer Hunderten von farbenprächtigen Vögeln.

Arenal – der erloschene Vulkan

Aus der Hitze und Einsamkeit des costa-ricanischen Regenwaldes ging es dann weiter nach La Fortuna, eine touristische Stadt am Fuße des Arenal gelegen. Der bekannte Vulkan hat vor einigen Jahren seine Aktivität eingestellt, aber die vorhanden touristische Infrastruktur zieht immer noch die Mehrheit aller Costa Rica-Besucher an, und ein Besuch von La Fortuna fehlt wohl in keinem Programm der organisierten Reiseveranstalter. Der Kontrast hätte größer wohl kaum sein können, und wir konnten dem Ort auch nicht wirklich so viel abgewinnen, genossen aber die Klimaanlage und den Pool unserer Unterkunft. Eine willkommene Abkühlung und Erfrischung nach dem feuchtwarmen Klima der Tage davor. Ganz untätig waren wir allerdings auch dort nicht, und machten einen kleine Ausflug zu bekannten Hängebrücken, die hoch oben in den Baumwipfel hingen und von wo man einen herrlichen Ausblick über die Gegend um den Arenal genießen konnte. Außerdem machten wir Begegnung mit Weißrüsselnasenbären, zwei Exemplaren der offensichtlich giftigsten Schlangen Costa Ricas, der „Eyelash Viper“, die zusammengerollt auf einem Palmenast direkt über unserem Pfad lagen…

Heilig Abend mit deutschen Brezeln und Nutella

Am Heilig Abend ging die Reise dann nach Westen zur Playa Carillo an die Pazifikküste. Auf den Straßen hier waren wir  für die cirka 200 Kilometer fast den ganzen Tag unterwegs. Wir mussten natürlich auf dem Weg an der deutschen Bäckerei anhalten, wo es Brezeln und Nutella gab, da es damals bei uns in Schweden noch keine Brezeln zu kaufen gab! Außerdem wurden wir von der örtlichen Polizei wegen zu schnellem Fahren gestoppt… ach ja, übrigens, auch wenn Costa Rica zwar keine Armee hat, so gibt es doch recht viele Polizisten, die oft wie Soldaten bis an die Zähne bewaffnet waren, und auf Straßenkontrollen traf man auch recht oft.
Playa Carillo fanden wir traumhaft schön. Hier gab es keine großen touristischen Hotels, und bei der Buchung wurden wir auch ein wenig „gewarnt“, dass es doch ein wenig einfach sei, und die Playa Sámara nebenan ein hippiehaftes Surferparadies… uns gefiel es dort jedenfalls sehr, und wir genossen die ruhigen Weihnachtstage in der Sonne, obwohl unsere Tochter mit einer Ohrenentzündung zu kämpfen hatte. Ein Highlight waren zum einen die Weihnachtsfeier zusammen mit der Familie unseres Hotelbesitzer als auch eine nächtliche Exkursion zu den Oliv-Bastardschildkröten.

Mulireiten, Nachtwanderungen im Dschungel und halsbrecherische Fahrten zu Neujahr

Nach den Weihnachtstagen ging die Reise weiter über Nicoya, an Liberia vorbei und weiter zur Hacienda Guachipelin, einer Ranch am Rande des Nationalparks Rincon de la Vieja. Hier genossen wir die Hot Springs, wanderten im benachbarten Nationalpark und machten einen morgendlichen Ausritt. Der 4aufeinenstreich bekam kein Pferd sondern ein Maultier oder war es ein Maulesel? Er merkte er aber erst am Ende des Ausritts, zum Glück saß er zumindest richtig herum auf dem Maultier bzw Maulesel.
Eigentlich fanden wir es dort insgesamt nicht so spannend und fuhren dann auch gerne wieder weiter nach Monteverde in die Nebelwälder. Nun änderte sich erneut das Klima, es wurde kühler, die Flora wieder dichter, grüner. Dieses Land ist einfach so vielseitig. Hier nahmen wir an tollen Führungen durch den Nebelwald teil, sowohl tagsüber als auch nachts. Letzteres war ganz besonders faszinierend und aufregend. Den in dieser Gegend relativ häufig vorkommenden Quetzal bekamen wir aber leider nicht zu Gesicht. Das Neujahrsfest ging ähnlich unspektakulär an uns vorbei, wie auch das Weihnachtsfest. Ohne Raketen, ohne Böller, einfach zusammen als Familie gemeinsam beim Abendessen in einer netten italienischen Pizzeria, und alle waren wir noch vor Mitternacht im Bett, da wir am nächsten Tag früh rausmussten. Das neue Jahr begannen wir mit einem wahnwitzigen Canopytrip von Baumwipfel zu Baumwipfel – eine Tour, über die wir schon einmal bei bei einer Blogparade bei Planethibbel berichtet haben.

Manuel Antonio, Walsafari ohne Wale und Safarizelte im costa-ricanischen Dschungel

Nach einer Nacht zum Abgewöhnen in Jaco am Pazifik, besuchten wir den wunderschönen Park Manuel Antonio, den wir nur jedem Costa Rica-Reisenden empfehlen können. Auch wenn der Park recht klein ist und viele Touristen jeden Tag dorthin strömen, so lohnt sich der Besuch doch sehr, sowohl zum Baden an den wunderschönen Stränden als auch wegen der vielen Tiere, die man dort beobachten kann. Für uns war es nur ein Tagesbesuch, fuhren wir dann doch noch weiter an der Küste entlang in den Süden in die Provinz Ojochal. Hier wohnten wir in geräumigen Safarizelten und lauschten nachts den Tausenden Geräuschen des Regenwaldes, fuhren stundenlang in einem kleinen Boot auf dem Meer hin und her auf der Suche nach Walen ohne welche zu finden, schnorchelten an einem kleinen Riff mit vielen wunderschönen bunten Fischen, badeten an breiten einsamen Sandstränden und in eiskalten Flüssen und hatten endlich die lokale costa-ricanische Küche für uns entdeckt. So langsam kamen wir mit der zentralamerikanischen Lebensweise und Pura Vida zurecht!

Die Alpen Costa Ricas, Kaffeeplantagen und noch ein Vulkan

Leider schafften wir es nicht noch weiter in den Südosten zum Corcovado Nationalpark. Unser Weg führte uns nun weg von der tropischen Hitze der Pazifikküste und hinauf in die Berge über den höchsten Pass der Panamericana, dem über 3000 Meter hohen Cerro de la Muerte. Die Temperaturen wurden wieder kühler, und die Landschaft erinnerte uns einige Male an die Schweizer Alpen. Und selbst in diesen schwindelnden Höhen trafen wir immer noch auf Kolibris, unsere ständigen Begleiter auf dieser Reise. In den Bergen verbrachten wir sogar eine Nacht in Hütten, die mit kleinen Gasöfen beheizt waren.
Die letzte Etappe vor unserer Rückkehr nach San José brachte uns ins Orosital, wo wir in einer kleinen Stadt inmitten von Kaffeeplantagen ein gemütliches Häuschen bewohnten. Eine Tagesausflug zum nahegelegene 3432 Meter hohen Vulkan Irazú war die letzte große Unternehmung, bevor es am letzten Tag in die Nähe des Flughafens in San José ging, von wo wir dann den Nachhauseweg über die USA antraten.

Costa Rica mit Kindern – unser Fazit

Costa Ricas vielseitige Natur hat so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann:  Regenwälder, Steppen, hohe Berge und wunderschöne Strände. Das Land ist insgesamt recht übersichtlich und in zwei bis drei Wochen kann man hier viel erleben und sehen. Die Ticos, wie sich die Einheimischen selbst nennen, waren ausnahmslos sehr freundlich und immer hilfsbereit (selbst die Verkehrspolizisten am Heilig Abend waren uns eher freundlich gesinnt und nach ein wenig „Handeln“ wurden aus den anfänglichen 60 € Bußgeld am Ende nur eine Verwarnung!!). Familien mit Kindern sind gern gesehene Gäste in diesem Land, und bei all den Nordamerikanern, die dort ihren Urlaub verbringen, gehörte man als Europäer auch mal ausnahmsweise zur Minderheit (so wenig deutsche Urlauber haben wir wohl noch in keinem anderen Land der Welt getroffen, das wir bisher bereist haben). Das Klima war teilweise schon recht anstrengend, vor allem an der Pazifikküste, die leeren Strände aber ein Traum! Die medizinische Versorgung ist natürlich nicht mit europäischem Standard zu vergleichen, aber es gibt viele private Einrichtungen, die man als Gast in Costa Rica nutzen kann. Und einige bei uns in Europa rezeptpflichtige Medikamente kann man dort ohne Probleme einfach in der Apotheke käuflich erwerben.
In Costa Rica gibt es Denguefieber, was bedeutet, dass man sich gegen Mückenstiche schützen sollte. Wir hatten eigene Mückennetze für die Betten dabei, sie aber nur einmal gebraucht, da sonst immer welche vorhanden waren. Ansonsten benutzen wir Mückenstifte und lange Kleidung. Wir waren außerdem in der Trockenzeit da, was das Risiko noch weiter senkt. Zikavirus war damals noch kein Thema, kommt aber in Costa Rica auch vor. Malaria gibt es fast nur im cantón Matina in der Provinz Limón, das Malariarisiko kann man also eigentlich vernachlässigen.
Das costa-ricanische Essen haben wir erst nach ungefähr der Hälfte der Reise so richtig für uns entdeckt und schätzen gelernt, als wir uns auf dem Weg zum Manuel Antonio Nationalpark so richtig verfuhren und in einem lokalen Sodashop Mittagessen aßen. Das traditionelle Casado besteht meistens aus irgend einer Art Fleisch oder Fisch mit unterschiedlichen Beilagen wie Reis, Bohnen, Salate, frittierte (!) Banane usw. Es ist meist sehr wenig gewürzt, schmeckt aber gut und ist sehr billig. Für Kinder besonders geeignet, da sie sich das herauspicken können, was sie mögen.
Zu alledem kommt noch, dass Costa Rica ein sicheres Reiseland ist, auch für Familien mit Kindern.

Cost Rica mit Kindern war für uns ein voller Erfolg, und wir würden jederzeit wieder gerne dorthin zurückkehren. Einige Orte können wir uns vorstellen, nochmal zu besuchen, andere würden wir eher auslassen.

Unsere persönlichen Costa Rica Highlights

  • Tortuguero Nationalpark
  • Manuel Antonio Nationalpark
  • Schokoladentour (Tirimbina)
  • Die Vielfalt an verschiedenen Tieren
  • vor allem die vielen Kolibris überall
  • Vulkan Irazú
  • Schnorcheln in Ojochal
  • Canopytour in Monteverde (ein Highlight für zumindest 50% der Familie!!)
  • Regenwaldtouren (nachts in Monteverde, tagsüber in Pedacito de Cielo)

Wir hatten ja in Costa Rica leider nicht so viel Glück mit unserer damaligen Kamera, und wir sind außerdem nicht so begabte Fotografen, aber wenn ihr mal ganz tolle Bilder von diesem wunderschönen Land sehen wollt, dann klickt euch bei Sabines Blog Klappspiegel rein und lest über ihre erste und zweite Costa Ricareise. Wir trafen damals Sabine und Familie in den Hot Pools in der Nähe des Nationalparks Rincon de la Vienna – eine Begegnung, an die wir uns immer noch gerne erinnern.

 

 

 

 

 

 

20 Kommentare

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  4. Ich muss zugeben, dass ich auch erst mal schauen musste, wo genau Costa Rica liegt – und hätte es in der Region auch eher als gefährliches Land eingestuft. Denn die Nachrichten aus der Region sind ja eher von Korruption, Drogenkriegen und Rebellengruppen geprägt. Schön, dass ich mich mit dem Eindruck täusche und Euer Bericht klingt wirklich toll. Vielleicht sollte ich den Naturpark auch mal in meine Buckelist aufnehmen – auch wenn ich vor Ort wahrscheinlich meine Entscheidung wegen den Temperaturen verfluchen werde. 😉

    Liebe Grüße, Hagen.

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  6. Wow, da habt ihr ja einiges erlebt. Einige eurer Stops haben wir in den letzten Tagen auch gesehen. Costa Rica ist einfach ein super tolles Land. Morgen geht es für uns in den Corcovado, mal sehen, was für Tiere wir da noch sehen. Mit einem Weißrüsselnasenbär haben wir noch keine Bekanntschaft gemacht. Da hattet igr echt Glück!
    LG Annika

    • Oh, da sind wir sooo neidisch auf euch, und freuen uns gleichzeitig für euch, dass ihr die Schönheit Costa Ricas im Moment erleben dürft!! Corcovado haben wir ja damals leider nicht gemacht… sehr, sehr schade. Hoffentlich beim nächsten mal. Dafür wünschen wir euch ganz viel Spaß… vielleicht seht ihr sogar ein(en?) Tapir!!
      Die Weißrüsselnasenbären haben wir mehrere mal gesehen, die sind glaube ich recht häufig. Denke, die werden euch auch noch über den Weg laufen. Wie lange seid ihr denn noch dort?
      Weiterhin viel Spaß!
      LG aus dem verschneiten Schweden,
      Hartmut

  7. On Brink

    Aiaiai, da habt ihr euren Rucksack allen Ernstes wieder bekommen? Das ist ja der Wahnsinn – da hattet ihr wirklich Glück. Ansonsten: tolle Eindrücke aus Costa Rica!! LG Christina

    • Vielen Dank, Christina. Ja, wir hatten wir unglaubliches Glück. Wir hätten unseren Roadtrip auch ungern mit einem verlorenen Gepäckstück begonnen. Freut uns, dass dir der Beitrag gefallen hat. Demnächst kommt hier noch ein wenig Costa Rica auf den Blog!
      LG
      Hartmut

  8. Ohja, seit mir letztes Jahr bei einem Kindergeburtstag jemand stundenlang von Cost Rica vorgeschwärmt hat, will ich da hin!
    Und jetzt sogar noch mehr denn je, blöd nur, dass die beste Reisezeit unser Herbst/Winter ist … das ist bei uns immer schlecht.

    In Schweden gab es keine Brezeln? Hart! Aber wenigstens war das dann in Costa Rica ein tolles Weihnachtsgeschenk!

    Viele Grüße
    Marc

    • Hallo Marc, oh ja, ich könnte dir auch stundenlang vorschwärmen… es ist wirklich toll da. Warum fahrt ihr nicht über Ostern? Passt das besser für euch? Haben liebe Freunde von uns dieses Jahr gemacht und einen tollen Urlaub dort erlebt.

      Ja, das Leben im Norden ist schon hart. Brezeln gibt es inzwischen als Aufbackvariante bei Lidl, Maultaschen werden importiert oder auch mal selber gemacht. So lässt sich sogar der dunkle und kalte schwedische Winter überstehen!!

      LG
      Hartmut

  9. Guten Morgen,

    Ein sehr schöner Artikel für so einen trüben Herbsttag in Süddeutschland 🙂
    Wir erinnern uns ebenfalls gerne an unsere Urlaube in CR. Nachdem wir ja zur selben Zeit wie ihr unterwegs waren und euch auch kurz kennenlernen durften, haben wir in 2014/15 noch den Süden CR`s erkundet: Der Nationalpark Corcovado ist wunderschön, die Natur, die Strände und die Artenvielfalt der Tiere.

    Zum Thema Reisen mit Kindern in CR kann ich mich euch nur anschließen, es ist ganz unproblematisch auf eigene Faust das Land zu bereisen, in allen Nationalparks kann man sich einen Guide „mieten“ und wir haben uns stets sicher gefühlt. Allerdings sollte man nie irgendwas im Auto zurücklassen, auch wenn man nur kurz aussteigt. Wir haben eine Familie getroffen, denen mitten in Monteverde um die Mittagszeit eine hochwertige Kameraausrüstung aus dem Auto gestohlen wurde, obwohl sie dachten, sie hätten das Auto im Blick gehabt.

    Costa Rica ist eine Reise wert!

    Liebe Grüße nach Schweden
    Sabine

    • Hallo Sabine,
      ja, an die Begegnung mit euch in Costa Rica denken wir immer noch gerne zurück. Und toll, dass wir uns übers Blogg(les)en wiedergetroffen haben. Eure Reiseberichte von Costa Rica finde ich auch ganz toll, weshalb ich sie oben mit ergänzt habe. Und soooo tolle Bilder. Wir beneiden euch, dass ihr schon zweimal da wart… wir wollen eigentlich auch nochmal hin.
      Viele liebe Grüße zurück in die alte Heimat.
      Hartmut

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