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Abflug LPI – aber nur so tun als ob…

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Unser Flughafen hatte vor einigen Wochen einen kleinen Aufruf gestartet, bei einem kurzen Werbespot mitzumachen. Und H dachte natürlich sofort – das ist was für uns! Die Kinder waren auch gleich begeistert. Tja, nur hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Filmaufnahmen schon früh, also richtig früh am morgen stattfinden sollten, d. h. noch vor den Morgenflügen um 6 h… Aber als die genauen Daten für die Filmaufnahmen per email eintrafen, war es natürlich zu spät für einen Rückzieher. 

Also hieß es mitten in der Woche in aller Frühe aufstehen und um 4:30 h am Flughafen sein – das ist sogar noch früher als wenn wir wirklich mit der Frühmaschine losfliegen. Zum Glück ist es zu dieser Jahreszeit bei uns früh morgens schon taghell. Und die Sonne schien auch schon vom strahlend blauen Himmel. Optimales Flug- und Filmwetter. Das Filmteam und die anderen Statisten/Darsteller waren auch schon vor Ort, nur nicht die Flugplatzchefin. Die hatte sich im Tag vertan, und alles für den Tag danach geplant… tja, das war natürlich erstmal ein Stimmungstöter, allerdings nur für einen kurzen Moment, dann wurde umgeplant und improvisiert, und letztendlich alles auch einigermaßen hinbekommen. Nur die Flugzeugszenen konnten nicht gedreht werden, da dies bestimmte Genehmigungen erforderte, und diese ja für den Tag danach beantragt und bewilligt waren… selbst auf einem so kleinen Flughafen wie dem unseren gelten diesbezüglich offensichtlich strenge Regeln.

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Als unsere Szenen im Kasten waren, gab es noch schnell ein improvisiertes Frühstück und B erreichte noch rechtzeitig ihren Zug nach Stockholm, und selbst die Kinder kamen rechtzeitig zur Schule bzw H zur Arbeit.

Recht müde waren wir dann alle am Abend, aber die Kinder wollten eigentlich trotzdem unbedingt am nächsten Morgen nochmal hin, um die Flugzeugszenen drehen zu können, aber (zum Glück!) wurde das Drehbuch etwas geändert, und die Szenen am nächsten Morgen konnten ohne uns gedreht werden. Nochmal so früh aufzustehen, ohne dann wirklich wegfliegen zu dürfen wäre auch zu hart gewesen! Zum Glück ist es ja nicht mehr sehr lange bis zur nächsten richtigen Reise.

Fazit: War schon mal interessant zu sehen, wie so ein – wenn auch kleines – Filmteam arbeitet. Für ca 1-2 Sekunden Film mussten wir uns immer wieder hinsetzen, aufstehen, wieder hinsetzen usw. Ja, und heute haben wir dann den fertigen Film zugeschickt bekommen. Den wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten (wir sind in 3 kurzen Sekundenabschnitten zu sehen).

 

Und gab es auch eine Gage, haben die Großeltern gefragt. Ja, außer dem Frühstück gab’s noch freien Eintritt in die Lounge bis zum Jahresende 2016 (ja, ihr habt richtig gelesen, an unserem kleinen Provinzflughafen haben sie tatsächlich vor einigen Monaten eine Businesslounge eingerichtet – ein ziemlicher Witz wie wir meinen) – und vier (!) Kabinenkoffer!!! Jetzt können wir im Partnerlook verreisen, „vier auf einen Streich“ sozusagen – wollen wir aber vielleicht doch nicht immer. 🙂

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PS: Die Filmleute mögen vielleicht filmen können, aber von Geographie scheinen sie ja keine Ahnung zu haben. Wer am Ende des Filmes mal auf die Platzierung von ‚Kopenhagen‘ und ‚Amsterdam‘ achtet, wird sich wundern, wo die auf der Europakarte so gelandet sind… haha, aber vielleicht wird das ja noch korrigiert, wer weiß?

 

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